Das Biologie-Leistungsfach erlebte vom 26.-28.06.2026 eine abwechslungsreiche Exkursion mit spannenden Einblicken in moderne Forschung, Medizin und Ökologie.
Den Auftakt bildete der Besuch des Biotechnologieunternehmens CeGaT in Tübingen. Frau Grohmann stellte den Schülerinnen und Schülern die Ziele und Arbeitsfelder des Unternehmens vor. CeGaT ist international tätig und spezialisiert auf die Sequenzierung von DNA zur Analyse genetisch bedingter Erkrankungen sowie komplexer biologischer Zusammenhänge.
Anschließend führte die Gruppe der Besuch in die Radioonkologie der Universitätsklinik Tübingen. Die Pflegerin Jutta Rothfuß vermittelte eindrucksvoll die Aufgaben und Herausforderungen des Klinikalltags. Dabei erläuterte sie unter anderem die unterschiedlichen Arten von Schmerzwahrnehmung und deren Bedeutung für die Schmerztherapie. Oberarzt Dr. Steinle ergänzte die Führung mit persönlichen Einblicken in die Beratung und Behandlung von Krebspatientinnen und -patienten und beeindruckte die Schülerinnen und Schüler durch seine Erfahrung und sein Engagement.
Den Abschluss des Tages bildete ein Besuch der Kinderklinik der Universität Tübingen. Dort erhielten die Teilnehmenden einen Einblick in die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen der modernen Frühgeborenenmedizin. Besonders bewegend war der Besuch einer Station, auf der Früh- und Neugeborene versorgt werden. Die extremen Temperaturen stellten an diesem Tag eine zusätzliche Herausforderung dar. Dennoch zeigte sich eindrucksvoll, wie ein Krankenhaus auch unter schwierigen Bedingungen zuverlässig für seine Patientinnen und Patienten da ist – denn „hitzefrei“ ist im Gesundheitswesen keine Option.
Am Freitagabend machte sich das Biologie-Leistungsfach anschließend mit dem Interstuhl-Bus auf den Weg nach Forbach im Nordschwarzwald. In der Selbstversorgerhütte wurde gemeinsam gekocht, bevor der Abend bei geselligen Spielrunden ausklang.
Der Samstag stand ganz im Zeichen der Ökologie. Verschiedene Ökosysteme wurden anhand der Zeigerwerte von Pflanzen untersucht und charakterisiert. Anschließend sorgte ein Aufenthalt am Mummelsee für eine willkommene Abkühlung. Am Abend wurde gemeinsam gegrillt und die gute Stimmung bei Spielen und Gesprächen bis spät in die Nacht genossen.
Am Sonntag trat die Gruppe schließlich die Heimreise an. Mit vielen neuen Eindrücken aus Forschung, Medizin und Natur brachte der Interstuhl-Bus die Schülerinnen und Schüler sicher zurück nach Meßstetten.
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