Unsere Klassen 8a und 8b, zusammen mit Frau Buchner und Frau Schork waren vom 17. bis 24. März bei einem Schüleraustausch in Frankreich. Gemeinsam mit unseren „Corres“ unserer Partnerschule von Trévoux erlebten wir die französische Landschaft, das französische Essen und den französischen Unterrichtsalltag der Schule ,,La Sidoine“ kennen.
Am 17. März ging es voller Freude, Nervosität und Spannung los. Wir trafen uns um 8 Uhr am Bahnhof in Balingen. Die Zugfahrten, darunter auch eine Busfahrt, verliefen erstaunlich gut, es kam zu keinen besonderen Vorkommnissen. Wir fuhren sogar einmal mit dem französischen Schnellzug, dem TGV. Nach einer zehnstündigen Fahrt sind wir im schönen Trévoux angekommen. Unsere Austauschpartner samt Eltern und Mme Descottes, die Deutschlehrerin der Schule, haben uns direkt vom Bahnhof abgeholt. Von dort sind wir weiter in die Schule, wo uns ein schönes Abendessen und eine herzliche Begrüßung erwartete. Es gab Pizza mit Baguette, Chips und „Choquettes“, ein französisches Gebäck. Am frühen Abend ging dann jede(r) einzelne zu seiner/ihrer Gastfamilie „nach Hause“.
An unserem ersten richtigen Tag in Frankreich trafen wir uns alle zusammen an der Schule. Von dort aus starteten wir eine Stadtrallye durch die Kleinstadt Trévoux. Entlang an dem großen Fluss, der Saône, und vorbei an der schönen Kirche der Stadt. Nach der Rallye erreichten wir das große „L’hôtel de ville“, das Rathaus von Trévoux, wo wir herzlich von einem Assistenten des Bürgermeisters begrüßt wurden. Er las uns eine Rede vor, die Manuel sehr schön auf Deutsch wiederholte. Anschließend gab es Quiche und Getränke. Am Nachmittag trafen sich alle in der Lasertaghalle in Limas. Zusammen spielten wir drei große Partien Lasertag, in einer großen dunklen Halle. Verschwitzt und voller Eindrücke gingen wir am Abend zurück nach Hause.
Am dritten Tag fuhren wir alle zusammen mit dem Bus nach Lyon, wo wir wieder eine große Stadtrallye starteten. Die Tour führte uns durch die „Tréboules“, den Untergrund, und die schönsten Orte der Stadt. Danach trafen wir uns vor dem großen Gericht von Lyon, um dann mit einem Boot noch weitere Orte von Lyon zu entdecken. Den restlichen Nachmittag hatten wir zur freien Erkundung.
Am Freitag war dann das erste Mal „richtig“ Schule. Wir wurden in verschiedene Klassen eingeteilt, in denen wir am Unterricht teilhaben durften. Nach einem aufregenden Vormittag ging es in die Mensa der Schule. Es gab Fleischbällchen mit Kartoffelbrei und zum Nachtisch kleine Küchlein mit Schoko- oder Vanillepudding. Am Nachmittag veranstalteten wir ein Basketball- und Fußballturnier. Zum großen Finale gab es dann noch eine Runde „Ballon prisonnier“, das ist sowas wie unser deutsches Völkerball. Nun kam das Wochenende, das jede(r) in seiner/ihrer Familie verbrachte.
Am Montag, dem letzten ganzen Tag, war wieder Unterricht. Nach der Schule trafen wir uns wieder auf dem Schulhof, wo sich um uns eine große Menschenmenge interessierter und neugieriger französischer Schülerinnen und Schüler geschart hatte. Sie waren sehr kontaktfreudig. Am Mittag brachen wir erneut mit dem Bus auf und erreichten unser Ziel: Die Bowling Halle in Villefranche-sur-Saône. In kleinen Gruppen spielten wir spannende Matches. Im Anschluss gab es zurück an der Schule ein Abschieds-,,Goûter“.
Am nächsten Morgen mussten wir dann schon wieder nach Hause gehen. Nach einem schmerzlichen Abschied von unseren Austauschpartnern und unseren Gastfamilien, stiegen wir in den Zug und fuhren in Richtung Deutschland. Au revoir, Frankreich!
Die Heimreise verlief ganz gut, jedoch musste ein kleiner Sprint hingelegt werden, um beim Umsteigen auch wirklich jeden Zug zu bekommen. Jetzt freuen wir uns sehr auf den Gegenbesuch der Franzosen.
Mir persönlich hat der Austausch sehr gefallen. Unsere Gastfamilien waren sehr nett, und das Essen super! Vielen Dank an die Stadt Meßstetten und die Sparkasse, die uns einen großzügigen Zuschuss zu den entstandenen Kosten spendeten.
Text: Jonathan Kloka
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