Wildensteinstr. 21, 72469 Meßstetten
07431 94927-11

Gymnasium Meẞstetten

Bildung auf höchstem Niveau



Das Gymnasium Meẞstetten ist ein Ort der schulischen und persönlichen Entwicklung.
Ein Ort, um die eigenen Stärken zu finden, sie zu entfalten und selbstbewusst heranzuwachsen. 
Unsere Lehrerinnen und Lehrer unterstützen, fördern und begleiten die Schülerinnen und Schüler in familiärer Atmosphäre auf diesem Weg.

 

Logo Gymnasium Meßstetten
Termine

Ferienplan 2025/2026

Ferienplan 2026/2027

 
Weitere Informationen zur Ferienreglung für die nächsten Schuljahre finden Sie hier auf der Seite des Kultusministeriums BW.
Demnächst

Freitagstreff
Freitagstreff

Die Schulsozialarbeit des Gymnasiums und der Realschule bietet ein neues Treffen an: Jeden Freitag direkt nach der Schule im Universalraum. Für alle Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen.

Diese Informationen gibt es hier auch als pdf-Datei zum Download.

 Programm 2026

siehe Flyer 


Ehemalige auf der Homepage
Ehemalige auf der Homepage

Wir suchen euch, liebe ehemalige Schülerinnen und Schüler, und möchten euch die Gelegenheit geben, besondere Erlebnisse, unvergessliche Momente, kleine Anekdoten oder andere Erinnerungen an die Schule über die Testimonials auf unserer Homepage zu veröffentlichen.


Aktuelles

Trévoux - très wow !

Unsere Klassen 8a und 8b, zusammen mit Frau Buchner und Frau Schork waren vom 17. bis 24. März bei einem Schüleraustausch in Frankreich. Gemeinsam mit unseren „Corres“ unserer Partnerschule von Trévoux erlebten wir die französische Landschaft, das französische Essen und den französischen Unterrichtsalltag der Schule ,,La Sidoine“ kennen.

Am 17. März ging es voller Freude, Nervosität und Spannung los. Wir trafen uns um 8 Uhr am Bahnhof in Balingen. Die Zugfahrten, darunter auch eine Busfahrt, verliefen erstaunlich gut, es kam zu keinen besonderen Vorkommnissen. Wir fuhren sogar einmal mit dem französischen Schnellzug, dem TGV. Nach einer zehnstündigen Fahrt sind wir im schönen Trévoux angekommen. Unsere Austauschpartner samt Eltern und Mme Descottes, die Deutschlehrerin der Schule, haben uns direkt vom Bahnhof abgeholt. Von dort sind wir weiter in die Schule, wo uns ein schönes Abendessen und eine herzliche Begrüßung erwartete. Es gab Pizza mit Baguette, Chips und „Choquettes“, ein französisches Gebäck. Am frühen Abend ging dann jede(r) einzelne zu seiner/ihrer Gastfamilie „nach Hause“.

An unserem ersten richtigen Tag in Frankreich trafen wir uns alle zusammen an der Schule. Von dort aus starteten wir eine Stadtrallye durch die Kleinstadt Trévoux. Entlang an dem großen Fluss, der Saône, und vorbei an der schönen Kirche der Stadt. Nach der Rallye erreichten wir das große „L’hôtel de ville“, das Rathaus von Trévoux, wo wir herzlich von einem Assistenten des Bürgermeisters begrüßt wurden. Er las uns eine Rede vor, die Manuel sehr schön auf Deutsch wiederholte. Anschließend gab es Quiche und Getränke. Am Nachmittag trafen sich alle in der Lasertaghalle in Limas. Zusammen spielten wir drei große Partien Lasertag, in einer großen dunklen Halle. Verschwitzt und voller Eindrücke gingen wir am Abend zurück nach Hause.

Am dritten Tag fuhren wir alle zusammen mit dem Bus nach Lyon, wo wir wieder eine große Stadtrallye starteten. Die Tour führte uns durch die „Tréboules“, den Untergrund, und die schönsten Orte der Stadt. Danach trafen wir uns vor dem großen Gericht von Lyon, um dann mit einem Boot noch weitere Orte von Lyon zu entdecken. Den restlichen Nachmittag hatten wir zur freien Erkundung.

Am Freitag war dann das erste Mal „richtig“ Schule. Wir wurden in verschiedene Klassen eingeteilt, in denen wir am Unterricht teilhaben durften. Nach einem aufregenden Vormittag ging es in die Mensa der Schule. Es gab Fleischbällchen mit Kartoffelbrei und zum Nachtisch kleine Küchlein mit Schoko- oder Vanillepudding. Am Nachmittag veranstalteten wir ein Basketball- und Fußballturnier. Zum großen Finale gab es dann noch eine Runde „Ballon prisonnier“, das ist sowas wie unser deutsches Völkerball. Nun kam das Wochenende, das jede(r) in seiner/ihrer Familie verbrachte.

Am Montag, dem letzten ganzen Tag, war wieder Unterricht. Nach der Schule trafen wir uns wieder auf dem Schulhof, wo sich um uns eine große Menschenmenge interessierter und neugieriger französischer Schülerinnen und Schüler geschart hatte. Sie waren sehr kontaktfreudig. Am Mittag brachen wir erneut mit dem Bus auf und erreichten unser Ziel: Die Bowling Halle in Villefranche-sur-Saône. In kleinen Gruppen spielten wir spannende Matches. Im Anschluss gab es zurück an der Schule ein Abschieds-,,Goûter“. 

Am nächsten Morgen mussten wir dann schon wieder nach Hause gehen. Nach einem schmerzlichen Abschied von unseren Austauschpartnern und unseren Gastfamilien, stiegen wir in den Zug und fuhren in Richtung Deutschland. Au revoir, Frankreich!

Die Heimreise verlief ganz gut, jedoch musste ein kleiner Sprint hingelegt werden, um beim Umsteigen auch wirklich jeden Zug zu bekommen. Jetzt freuen wir uns sehr auf den Gegenbesuch der Franzosen.

Mir persönlich hat der Austausch sehr gefallen. Unsere Gastfamilien waren sehr nett, und das Essen super! Vielen Dank an die Stadt Meßstetten und die Sparkasse, die uns einen großzügigen Zuschuss zu den entstandenen Kosten spendeten.

Text: Jonathan Kloka

...


Projekt zur Demokratieförderung im Englischunterricht der 8a

Neben der Wirtschaftskrise dominiert seit Monaten die Migrationsdebatte den öffentlichen Diskurs. Um den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit zur Reflexion und zur Meinungsbildung zu geben, führte die Klasse 8a im Englischunterricht das dreiwöchige Projekt „Intercultural learning in the context of migration“ durch. Es handelt sich um eines der Gewinnerprojekte des Bildungswettbewerbs der Sparkassen-Stiftung, die das Vorhaben finanziell unterstützte.

In der ersten Woche stand die theoretische Erarbeitung des Themas im Vordergrund. So erweiterten die Lernenden – gerahmt von englischsprachigen Aktivitäten – ihr Wissen zu Fluchtursachen, Fluchtrouten, dem Asylprozess in Deutschland, Herausforderungen und Chancen von Migration. Ferner wurden die Schülerinnen und Schüler – im Sinne der Reflexion – immer wieder zur Perspektivübernahme herausgefordert. In Form von Reflexionsfragen und einem Tagebucheintrag setzten sie sich mit der Frage auseinander, wie sie sich fühlen würden, wenn sie ihr Heimatland verlassen müssten und ganz ohne Hilfe in einem neuen Land ankämen.

In der zweiten Woche empfingen die Schülerinnen und Schüler Gäste der kommunalen Verwaltung. Thomas Zizmann, Leiter des Amtes für Zuwanderung und Integration im Zollernalbkreis, sowie Anna Arnst, Leiterin der Ausländerbehörde, legten ihre Sicht auf die Flüchtlingsdebatte dar und informierten über die kommunalen Prozesse und Hintergründe. Die Lernenden erfuhren, dass sich gegenwärtig etwa 30.000 Flüchtlinge im Zollernalbkreis aufhalten, wobei die meisten Asylsuchenden wiederum aus der Türkei stammen. Die medial diskutierten Abschiebungen seien ein langwieriger Prozess, der oftmals daran scheitere, dass keine gültigen Dokumente der abzuschiebenden Personen vorliegen. Als größte Herausforderung nehmen die beiden Gäste die Integration der Immigranten wahr, weil diese oftmals in den Kulturvorstellungen ihres Heimatlandes verharren. Zugleich betonen sie allerdings, dass Deutschland ein sicheres und wohlhabendes Land ist – das seinen Lebensstandard durch die Ausbeutung anderer Länder sichert, wenn etwa Kinder in Afrika seltene Erden für unsere Technologien abbauen. Daraus entsteht für Herrn Zizmann und Frau Arnst wiederum die Verpflichtung, diesen Menschen mit Offenheit und Toleranz zu begegnen.

In der dritten Projektwoche erhielt die Klasse Besuch von Foday Bayo, einem 28-jährigen Mann aus Gambia. Aufgrund der wirtschaftlichen Perspektivlosigkeit und Armut im Land brach er 2016 zur Flucht nach Europa auf. Er schilderte den Lernenden dabei eindrücklich seine Erfahrungen. So durchquerte er die Sahara zusammengepfercht mit anderen Flüchtlingen auf der Ladefläche eines Pickups und ernährte sich fünf Tage lang von einem Laib Brot, den er zuvor gegen sein Mobiltelefon eingetauscht hatte. Wäre er vom Pickup gefallen, hätte er nicht überlebt, da die Schleuser in der Wüste nicht anhalten. In Libyen angekommen, stand für Foday zusammen mit 200 weiteren Flüchtlingen die Überquerung des Mittelmeers auf einem Schlauchboot an. Er berichtete, dass das Schlauchboot ein Loch hatte und die Schleuser einen Flüchtling zwangen, während der Überfahrt seinen Daumen darauf zu halten, damit keine Luft entweicht. Nach zwölf Stunden versagte dann auf hoher See der Motor des Boots und immer mehr Luft entwich. Während einige seiner Mitreisenden ertranken, schaffte es Foday auf ein italienisches Rettungsschiff und kam nach Italien, wo er einen Asylantrag stellte und drei Jahre blieb. Da er keine Möglichkeiten der Weiterbildung und der Arbeitsaufnahme sah, entschloss er sich 2019 zur Weiterfahrt nach Deutschland, wo er 2021 in den Zollernalbkreis kam. Dort belegte er Deutschkurse, nahm an berufsvorbereitenden Kursen teil und fand schließlich Arbeit als Logistiker bei der Firma Blickle in Rosenfeld sowie als Putzkraft in Balingen. Er versorgt sich mittlerweile selbstständig, bezahlt Steuern und Sozialversicherung und würde sehr gerne mehr Deutschkurse besuchen und eine Ausbildung absolvieren, was aufgrund bürokratischer und finanzieller Hürden allerdings nur schwer umzusetzen sei. Stattdessen erhielt er nur eine Duldung und sollte nach deren Ablauf abgeschoben werden, da er seinen Asylantrag in Italien stellte. Die Abschiebung konnte verhindert werden, und mittlerweile bestand Foday sogar den Einbürgerungstest und darf auf eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung hoffen. Zum Schluss gab Foday der Klasse drei Appelle mit: Er ist sehr dankbar in Deutschland zu sein und sieht die Bereitschaft zur Integration als seine Verpflichtung an, um dem Land etwas zurückzugeben – dies erwartet er auch von anderen Flüchtlingen, die sich bei uns aufhalten. Er betont außerdem, dass es positive und negative Beispiele in jeder Gesellschaft gibt – pauschale Aussagen über „die“ Flüchtlinge können genauso wenig getroffen werden wie über „die“ Deutschen. Schließlich bat Foday die Lernenden, negative Erfahrungen mit Immigranten nicht auf alle zu projizieren. Eine kleine Gruppe Migranten, die sich nicht benimmt, erlaubt nicht, über alle Migranten zu urteilen. Zur weiteren Förderung von Offenheit, Toleranz und des interkulturellen Austauschs, trafen sich die Schülerinnen und Schüler über den Nachmittag in der Schulküche, um gemeinsam mit Foday „Domoda“ zu kochen – das Nationalgericht Gambias, das aus Reis und einer Tomaten-Erdnussbutter-Soße besteht – und hatten sichtlich Spaß daran. In Form von weiteren Reflexionsfragen und Aktivitäten, die zur Perspektivübernahme herausforderten, wurde Fodays Besuch schließlich aufgearbeitet. Die Ergebnisse des gesamten Projekts sammelten die Schüler in einem Portfolio. Exemplarische Antworten, die als Bild unten eingefügt sind, geben Einblicke in die Reflexionsprozesse der Schüler.

Gerahmt wurde das Projekt zudem von einer Befragung im Prä-Post-Design. Das heißt, die Schüler wurden anhand einiger Fragen und einer zehnstufigen Skala vor und nach dem Projekt zu ihren Einstellungen zur Flüchtlingsdebatte befragt. Bei aller statistischen Unschärfe aufgrund der kleinen Stichprobenzahl und anderen Störvariablen schließen die Ergebnisse zumindest nicht die Interpretation aus, dass das Projekt im Durchschnitt zumindest einen kleinen positiven Effekt auf die Einstellungen der Lernenden hatte.

...


Wintersporttag 2026 bei bestem Wetter

Am Freitag, den 27. Februar 2026, fand der diesjährige Wintersporttag statt. Die Schülerinnen und Schüler konnten zwischen Skifahren am Sonnenkopf, Schlittschuhlaufen auf der Eisbahn in Balingen, Winterwandern in Meßstetten und dieses Jahr zum ersten Mal auch Bouldern in der Boulderbox Tailfingen wählen.

Das Wetter war perfekt und so konnten alle einen wundervollen, sportlichen Tag erleben.

...


Ab Klasse 5 Gymnasium?

Das Gymnasium Meßstetten stellt sich vor.

zum Video